Wiener

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Wiener
Michael Häupl.jpg
Systematik
Klasse: Österreicher
Gattung: Alkoholiker
Art: Pessimisten (umgangssprachlich Raunzer)
Verbreitung: Mitteleuropa
Fortpflanzung: körperlich

Als Wiener bezeichnet man ein vom Aussterben bedrohtes Lebewesen, das den östlichen Raum Österreichs besiedelt. Weltweit existieren heute nur noch etwa 1,8 Millionen frei lebende Exemplare dieser Art. Die Bedrohung durch ihm fremde Kulturen setzte dem Wiener zu, weswegen sich in Österreich schon in der Nachkriegszeit Gruppen, die den Wiener vor dem Aussterben beschützen wollen formierten. Seit der Jahrtausendwende kämpft vor allem die Tierschutzorganisation FPÖ, rund um den allseits beliebten Tierrechtsaktivisten HC Strache, gegen die natürlichen Feinde der Tierart.

Anatomie

Was die Anatomie des Wieners betrifft, so unterscheidet er sich doch wesentlich von seinen Artgenossen, den Österreichern. Die Urform des Wieners ist rot, von Zeit zu Zeit wechselte er jedoch die Farbe. Während er in den Dreißiger- und Vierziger Jahren eher ein braunes Äußeres zeigte, nahm er in den letzten Jahren einen leichten Blauton an. Auf sein Äußeres achtet der Wiener jedoch nicht wirklich, weshalb diese Wandlungen auch von mangelnder Hygiene stammen könnte. Die Grundform behielt er jedoch auch über die Jahre hinweg. Hier gibt es einige Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen zu beachten.

Männchen

Auf den breiten Schultern ist der Kopf des männlichen Tieres platziert. Im Gesicht, das mit Haaren übersät ist (was das Männchen übrigens nicht von der Frau unterscheidet), befinden sich wichtige Sinnesorgane, ohne die der Wiener nicht überleben könnte. Der Kopf mündet in einen Hals, der wiederum das Bindeglied zum Körper darstellt. Darunter folgt die Brust, deren Auswüchse schlaff herunter hängen und von einem üppigen Wald aus Brusthaar bedeckt sind. Der darunter liegende Bauch (vom Wiener Wampn' genannt) ist von einer wärmenden Fettschicht überzogen. Es folgen Geschlechtsorgane, Beine und Füße - allesamt mit Haaren bewachsen.

Weibchen

Die Frau unterscheidet sich nicht großartig vom männlichen Äquivalent. Ihre Geheimwaffe ist die Tarnung. Mit einem billigen Make-Up-Set aus der Drogerie kann sich die Wienerin schnell in eine polnische Straßendirne verwandeln und mit den richtigen Tüchern ist selbst die Verwandlung in eine türkische Hausfrau kein Problem. Ist sie jedoch nicht getarnt, gleicht ihr Körper einer Rosine - klein und voller Falten. Ihre Brüste sind dünn und schlaff, ihre Beine dürr und verschrumpelt und auf ihren Zehen hat sich eine Schicht Staub festgesetzt. Alles in allem bietet sie wahrlich keinen schönen Anblick, doch der Wiener nimmt, was er kriegen kann.

Fressverhalten

Einst gab es Nahrung im Überfluss für den Wiener. Doch die Zeiten haben sich geändert. Die nach ihm (oder war es der Frankfurter) benannten Würstel sind eine Rarität geworden. Stattdessen muss er sich mit Kebab, Langos und anderen knoblauchhaltigen Speisen zufriedenstellen. Nicht einmal mehr ein guter Kaffee ist ihm vergönnt, denn Starbucks und McDonalds bieten eben keine Wiener Traditionsröstung an. Auch die Mehlspeisen sagen ihm mittlerweile nicht mehr zu. Was sind denn bitte „Frozen Joghurt“, „Cookies“ und „Donuts“? Und wo sind Vanilleeis, Sachertorte und Kipferl geblieben?

Das Raunzen

Es gibt einige Verhaltensmuster, die den Wiener von seinem nächsten Verwandten - dem gemeinen Hausschwein - unterscheiden. Das Raunzen, des Öfteren auch Sudern oder hochdeutsch Jammern ist mit Sicherheit das auffälligste. Im Grunde genommen besitzt der Wiener die Fähigkeit, sich über alles und jeden aufzuregen, ohne dabei auch nur in irgendeiner Weise konstruktiv zu wirken.

Sonstiges

Der Wiener ist ein exzellenter Schwimmer, dass besagt zumindest das alte Wiener Sprichwort "Ein echter Wiener geht nicht unter!". Möglicherweise liegt dies jedoch auch am hohen Fettgehalt in der Haut des Wiener, denn schließlich heißt es nicht umsonst "Fett schwimmt oben!"

Das Balzverhalten des Wieners ist wohl eines der spektakulärsten der gesamten Tierwelt. Eingeleitet wird das Naturschauspiel durch die männlichen Balzrufe. Dabei trommelt das Männchen auf seine Brust, krault seine Brusthaare und grunzt dabei wie ein Schwein kurz vorm Schlachthaus. Die Frau zuckt kurz mit den Schultern, gibt ein leises "Schon wieder?" von sich und legt ihre Kleider ab. Der restliche Teil der Kopulation geht rasch von statten, sodass beide Partner zufrieden sind. Der Mann hat seinen Job "ordentlich und sauber erledigt", verlässt glücklich die Paarungsstelle und genießt ein kühles Bier. Die Frau ist froh, dass sie jetzt für drei Wochen wieder Ruhe vom Gatten hat.


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